Geoden Torte (Geode cake)

Eine Geoden Torte hatte ich auch noch nicht versucht, da ich zum Geburtstag meiner Schwiegermutter aber etwas edles machen wollte, hat das Thema gepasst.

Basis war wie so oft das Grundrezept für Motivtorten hell und zwar die 1,5 fache Menge. Als Flüssigkeit hatte ich Milch und für den Geschmack etwas Vanilleextrakt. Den Teig habe ich auf zwei 18er Springformen aufgeteilt.

Die Böden nach dem Backen abkühlen lassen, die Oberseite falls nötig etwas gerade schneiden und dann mittig in je zwei Lagen schneiden.

Füllung: 300g Himbeeren (frisch oder aufgetaut) pürieren und durch ein Sieb streichen. Himbeerpüree mit 250g Mascarpone, 250g Quark, 2 Pckch Vanillezucker und 50g Zucker verrühren.

6 Blatt Gelatine einweichen und dann bei niedriger Hitze in einem Topf auflösen. Mit 2 EL der Creme verrühren und dann unter die ganze Creme mischen. 100ml Sahne steif schlagen und vorsichtig unterheben.

Ersten Tortenboden in einen Tortenring geben, 1/3 der Füllung darauf verteilen, 2. Boden darauf legen, 1/3 der Füllung darauf verteilen, 3. Boden darauf legen… und schon war mein Tortenring voll. Den letzten Boden habe ich dann einfach zurück in die Springform gegeben und die restliche Füllung darauf verteilt.

Einige Stunden oder am besten über Nacht durchkühlen lassen. Am nächsten Tag dann vorsichtig vom Rand lösen. Den Boden aus der Springform habe ich kopfüber auf die übrigen gestürzt.

Fondant Untergrund: Eingestrichen habe ich den Kuchen mit einer fondanttauglichen Vanille Buttercreme. Die halbe Menge des Rezepts genügt. Die Butter muss Zimmertemperatur haben und der Pudding abkühlen, daher sollte man alles rechtzeitig vorbereiten. Den Kuchen komplett mit der Buttercreme ummanteln und kühl stellen. Ich mache erst eine Schicht, die alles zusammenhält und abdeckt, und nach dem ersten Kühlen folgt die glatte Schicht.

Eindecken & Dekorieren: Zunächst 2 Packungen weißen Fondant mit einigen Stücken schwarzem Fondant verkneten. Dabei Fondant in die Länge ziehen und verdrehen bis eine schöne Marmorierung entsteht (nicht zu viel kneten). Rund ausrollen und den Kuchen komplett damit eindecken.

Über die obere Kante des Kuchens ein Stück etwa ellipsenförmig heraus schneiden. Wer mag schneidet auch an anderer Stelle am unteren Rand noch etwas heraus. Hohlräume mit Buttercreme einstreichen und einen Moment kühl stellen.

In die Buttercreme werden dann nach und nach und so nah wie möglich weiße Kandiszucker Kristalle gesteckt. Der Kuchen sollte ab nun nicht mehr allzu warm werden oder „schwitzen“ – die Zuckerkristalle werden schnell feucht.

Die Ränder des Fondant rund um die Kristalle kann man mit silberner Zuckerschrift hervorheben oder mit etwas Silber bepinseln (Silberpuder in ein paar Tropfen Wodka einrühren). Etwas lilane Lebensmittelfarbe mit ein wenig Wodka verrühren und mit einem Pinsel die mittleren Kristalle lila färben. Nach außen hin heller werden und die Farbe immer dünner auftragen.

Dekoriert habe ich den Kuchen zusätzlich mit hübchen Elementen aus Reispapier. Alternativ könnte man auch mit etwas Vorlauf die kleinen Geoden aus Zucker und Fondant zur Dekoration nutzen.

I hadn’t tried a geode cake yet, but because I wanted to make something noble for my mother-in-law’s birthday, the topic fit.

As so often, the basis was the basic recipe for light character cakes, 1.5 times the amount. I had milk as a liquid and some vanilla extract for the taste.

I divided the dough into two 18cm springform pans. After baking let the bases cool, cut the tops a little straight if necessary and then cut each into two layers. 

Filling: Puree 300g raspberries (fresh or thawed) and strain through a sieve. Mix the raspberry puree with 250g mascarpone, 250g curd, 2 sachets of vanilla sugar and 50g sugar. Soak 6 sheets of gelatine and then dissolve in a saucepan over low heat. Mix with 2 tbsp of the cream and then mix into the whole cream. Whip 100ml cream until stiff and fold in carefully. 

Put the first cake base in a cake ring, distribute 1/3 of the filling on it, place the 2nd base on top, 1/3 of the filling on top, place the 3rd base on top… and my cake ring was full. I then simply put the last base back into the springform pan and spread the remaining filling on top.

Leave to cool for a few hours or preferably overnight. Then carefully remove from the ring the next day. I took the single cake layer out of the springform pan and toppled it upside down on top of the others.

Base for covering the cake with fondant: I covered the cake with a vanilla buttercream suitable for fondant cakes – just 1/2 of the recipe. Since the pudding has to cool down and the butter should have room temperature you should start preparing it early.

Covering and decorating: First knead 2 packs of white fondant with a few pieces of black fondant. Pull the fondant out and twist it until you get a nice marbling (do not knead too much). Roll out round and cover the cake completely with it.

Cut a piece out of the top edge of the cake in a roughly elliptical shape. If you like, you can also cut something out at another point at the bottom. Brush the cavities with buttercream and let them cool for a moment.

White sugar candy crystals are then gradually put into the buttercream as close as possible. From now on, the cake should no longer get too warm or “sweat” – the sugar crystals will quickly become moist.

The edges of the fondant around the crystals can be highlighted with silver sugar writing or brushed with a little silver (stir silver powder into a few drops of vodka). Mix some purple food coloring with a little vodka and use a brush to color the middle crystals purple. Become lighter on the outside and apply the color thinner and thinner.

I also decorated the cake with pretty elements made of rice paper. You can also prepare some of the geodes made of fondant and sugar.

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Ein Kommentar zu “Geoden Torte (Geode cake)

  1. Pingback: Filigrane Deko für Torten & Buffets aus Reispapier (Filigree decoration for cakes & buffets made of rice paper) | Sabrinas Küchenchaos

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