Kreuz Torte zur Konfirmation (Cross cake for confirmation)

Motivtorten an sich bedeuten ja schon viel Arbeit – aber an manchen Tagen sind die Umstände besonders schwierig, z.B. „zickige“ Gelatine (wodurch die Creme nicht ganz so fest wird wie üblich) oder Fondant mit unterschiedlicher Konsistenz (obwohl es die gleiche Marke ist) – aber auch damit muss man umgehen.

Fondant Untergrund: Eingestrichen habe ich den Kuchen mit einer fondanttauglichen Vanille Buttercreme. Die halbe Menge des Rezepts genügt. Die Butter muss Zimmertemperatur haben und der Pudding abkühlen, daher sollte man alles rechtzeitig vorbereiten.

Der Teig war wie so oft das Grundrezept für Motivtorten hell und zwar die 3 fache Menge. Als Flüssigkeit hatte ich Milch und für den Geschmack etwas Vanilleextrakt

Ich habe einen Backrahmen etwa im Fomat 36 x 27cm vorbereitet. Ein Backblech mit Alufolie belegen, dem Backrahmen darauf stellen und die Alufolie darum schlagen. Ohne Folie würde der Teig unter dem Backrahmen heraus laufen. Teig in den Rahmen geben und bei 160 Grad ca 1 Stunde backen.

Den Boden abkühlen lassen, dann vorsichtig aus dem Backrahmen lösen und waagerecht halbieren. Statt einem Messer kann man dafür z.B. auch starkes Nähgarn nehmen und es waagerecht durch den Kuchen ziehen. Den oberen Teil vorsichtig abnehmen.

Füllung: 500 Himbeeren (frisch oder aufgetaut) pürieren und durch ein Sieb streichen. Himbeerpüree mit 400g Mascarpone, 400 Quark, 2 Pckch Vanillezucker und 80g Zucker verrühren.

10 Blatt Gelatine einweichen und dann bei niedriger Hitze in einem Topf auflösen. 3 EL der Creme hinein rühren und dann alles unter die ganze Creme mischen. 150ml Sahne steif schlagen und vorsichtig unterheben.

Unteren Tortenboden wieder mit dem Backrahmen umschließen. Füllung darauf verteilen. Vorsichtig mit dem oberen Boden abdecken und etwas andrücken. Einige Stunden oder am besten über Nacht durchkühlen lassen, dann vorsichtig vom Rand lösen.

In Form schneiden: Aus dem Kuchen an allen vier Ecken etwas weg schneidern, sodass ein Kreuz entsteht. Die Enden kann man bei Bedarf noch mit diesem Verschnitt verlängern. Da die Creme wie gesagt dies Mal nicht ganz so schön fest war wie sonst, war das eine kleine Herausforderung.

Dann den Kuchen komplett mit der Buttercreme ummanteln und kühl stellen. Ich mache erst eine Schicht, die alles zusammenhält und abdeckt, und nach dem ersten Kühlen folgt die glatte Schicht.

Eindecken und Dekorieren: Zunächst 2 Packungen weißem Fondant so ausrollen, dass man die Oberfläche des Kreuzes komplett abdecken kann. Mit einer Schere den Übergang an den Kanten entlang abschneiden.

Für die Seiten hatte ich ein dreidimensional wirkendes Muster geplant. Hierfür muss man Rauten in 3 Farben haben. Weißen, blauen und grünen Fondant dünn ausrollen und gleichmäßige Rauten ausstechen (ich habe einen Ausstecher) oder schneiden.

Einige blauen Rauten habe ich der Länge nach halbiert und als Start nebeneinander am unteren Rand der Seiten angebracht. Von dort nach oben hin habe ich die grünen und weißen Rauten ergänzt, dann folgte eine Reihe blauer Rauten usw. Am oberen Rand des Kuchens dürfen sie ruhig ein wenig überstehen.

Der Kuchen war nicht hundert Prozent gleichmäßig in Länge und Höhe, daher wurden die Linien um den Kuchen und an den Kanten nicht ganz akkurat. Der grüne Fondant war seltsamerweise viel weicher als weiß und blau, sodass beim anbringen schnell Druckstellen zu sehen waren. Also bei genauem Hinsehen war nicht alles gerade und perfekt. Aber für alle, die es testen möchten: keine Angst, von ein wenig weiter weg betrachtet war der Effekt dennoch toll. Geduld braucht es aber auf jeden Fall.

Character cakes in themselves mean a lot of work – but on some days the circumstances are particularly difficult, for example „bitchy“ gelatine (which means that the cream is not quite as firm as usual) or fondant with different consistencies (although it is the same brand) – but you also have to deal with that.

Base for covering the cake with fondant: I covered the cake with a vanilla buttercream suitable for fondant cakes – just 1/2 of the recipe. Since the pudding has to cool down and the butter should have room temperature you should start preparing it early.

As so often, the dough was the basic recipe for light character cakes, 3 times the amount. I had milk as a liquid and some vanilla extract for the taste. 

I have prepared a baking frame in about 36 x 27cm format. Cover a baking sheet with aluminum foil, place the baking frame on it and wrap the aluminum foil around it. Without the foil, the dough would run out from under the baking frame. Pour the dough into the frame and bake at 160 degrees C for about 1 hour.

Filling: Puree 500g raspberries (fresh or thawed) and strain through a sieve. Mix the raspberry puree with 400g mascarpone, 400g curd, 2 sachets of vanilla sugar and 80g sugar.

Soak 10 sheets of gelatine and then dissolve in a saucepan over low heat. Mix in 3 tbsp of the raspberry cream and then mix into the whole cream. Whip 150ml heavy cream until stiff and fold in carefully.

Put the cake base back into the baking frame and distribute the filling on it. Carefully place the upper part of the cake on top and press just a little. Leave to cool for a few hours or preferably overnight, then carefully remove from the frame.

Cut into shape: Cut the cake at all four corners so that a cross is formed. The ends can be lengthened with this scrap if necessary.

Then completely coat the cake with the buttercream and put in a cool place. I first make a layer that holds everything together and covers everything, and after the first cooling, the smooth layer follows.

Covering and decorating: First roll out 2 packs of white fondant so that you can completely cover the surface of the cross. Use scissors to cut the transition along the edges.

I had planned a three-dimensional pattern for the sides. For this you have to have diamonds in 3 colors. Roll out the white, blue and green fondant thinly and cut out even diamonds (I have a cookie cutter) or cut.

I halved some blue diamonds lengthways and attached them next to each other at the bottom of the pages as a start. From there upwards I added the green and white diamonds, followed by a row of blue diamonds, etc. At the top of the cake, they can protrude a little.

The cake was not one hundred percent even in length and height, so the lines around the cake and around the edges were not entirely accurate. The green fondant was strangely much softer than white and blue, so that bruises were quickly visible when applied. So on closer inspection, not everything was straight and perfect. But for everyone who would like to test it: don’t worry, viewed from a little further away the effect was still great. But patience is definitely required.

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